Hyperautomation zwischen Technologie, Organisation und Vertrauen
Hyperautomation entfaltet ihre Wirkung nicht allein durch Technologie. Sie entsteht dort, wo Prozesse strukturiert analysiert, technische Möglichkeiten gezielt integriert und Menschen systematisch einbezogen werden. Genau dieses Zusammenspiel stand im Mittelpunkt des HyKo Partner Summits 2026 am 12.02.2026.
Beim Ankommen zeigte sich schnell, dass es sich nicht nur um ein klassisches Projekttreffen handelte. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Kooperationspartner sowie Forschende und Praxisakteure kamen zusammen, um Ergebnisse vorzustellen und sich auszutauschen.
Projektstand und Perspektiven
Gemeinsame Arbeit an realen Herausforderungen
Im weiteren Verlauf verlagerte sich der Schwerpunkt in die aktive Zusammenarbeit. In Kleingruppen wurden im Vorfeld abgefragte Problemstellungen der Unternehmen analysiert. Ziel war es, Ansatzpunkte für die Automatisierung zu identifizieren und zugleich psychologische Faktoren wie Vertrauen, Kontrolle und Belastung zu berücksichtigen.
Während der intensiven Zusammenarbeit zeigte sich, wie wertvoll der interdisziplinäre Austausch ist. Wirtschaftsinformatik liefert methodische Struktur und technologische Integrationslogik. Psychologie ergänzt die Perspektive auf Akzeptanz und Nutzungsbereitschaft.
Lernen durch Perspektivenvielfalt
Die anschließenden Kurzvorstellungen der Gruppenergebnisse machten die Bandbreite der Herausforderungen noch einmal sichtbar. Unterschiedliche Branchen, unterschiedliche Reifegrade, unterschiedliche Zielsetzungen. Gleichzeitig zeigten sich wiederkehrende Muster bei Fragen zur Implementierung und Akzeptanz.
Gerade dieser Vergleich ermöglichte einen kollektiven Wissensaustausch und gemeinsame Erkenntnisse, denn Hyperautomation lässt sich nicht standardisieren, wohl aber systematisch gestalten.
Austausch, Netzwerk und Transfer
Neben der inhaltlichen Arbeit bot der Partner Summit Raum für vertiefte Gespräche, neue Projektideen und die Stärkung bestehender Kooperationen. Der persönliche Austausch ist ein zentraler Bestandteil des Hyperautomation Ökosystems und bildet die Grundlage für nachhaltigen Forschungstransfer. Wir sind froh, dass dies nun wieder im Fokus steht.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den zahlreichen Kooperationspartnern, die mit einigen konkreten Fragestellungen, ihrer Offenheit und ihrer Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit maßgeblich zum Erfolg des Abends beigetragen haben. Die Qualität der Diskussionen und die Tiefe der Praxisbeispiele zeigen, wie stark dieses Netzwerk inzwischen gewachsen ist.
Zusammenarbeit im Bereich Hyperautomation
Im Projektkontext starten aktuell weitere Transfer- und Pilotvorhaben mit Unternehmenspartnern.
Wenn Sie konkrete Prozessherausforderungen adressieren möchten, Automatisierungspotenziale systematisch analysieren oder eine erste Idee im Bereich Hyperautomation strukturieren möchten, freuen wir uns auf den Austausch.
Gemeinsam gestalten wir Hyperautomation als integriertes sozio-technisches System mit nachhaltiger Wirkung.
